Vorlesungsreihe im Hygienemuseum „Gewalt. Ohnmacht und Verantwortung“ von 7. September bis 6. Oktober 2011 als Kooperationsveranstaltung des Deutschen-Hygienemuseum Dresden, dem Traumanetz Seelische Gesundheit, dem Weißen Ring und dem Lenkungsausschuss zur Bekämpfung Häuslicher Gewalt im Freistaat Sachsen
HERZLICHE EINLADUNG zur Abendveranstaltung
„Gewalt konkret – Fakten, Maßnahmen, Konsequenzen“ am 7. September 2011 um 18 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum.
Gewalt ist allgegenwärtig! Lang zurück gehaltene Berichte von sexuellem Missbrauch in der Kindheit erschüttern die Öffentlichkeit. Die Veranstaltung stellt den Auftakt zu einer Vortragsreihe dar, die das Thema aus allen Blickwinkeln beleuchtet: die Täter- und Opferperspektive, die Rolle der Helfer aus Gesundheitssystem und Justiz. – Alle kommen zu Wort, denn Aufklärung und Sensibilisierung sind ebenso notwendig wie zentrale Forderungen an Politik und Versorgung!
Die Auftaktveranstaltung umfasst Beiträge von:
Markus Ulbig, Sächsischer Staatsminister des Innern (Zahlen und Fakten für Sachsen)
Dr. Christine Bergmann, Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Bundesministerin a.D. (Erfahrungsberichte)
Prof. Dr. med. Jörg Fegert, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, Universität Ulm (wissenschaftliche Begleitforschung)
Moderation: Martina de Maizière, Supervision, Coaching und Organisationsberatung
Eröffnungsveranstaltung der Vortragsreihe "Gewalt. Ohmacht und Verantwortung" in Kooperation mit dem Traumanetz Seelische Gesundheit Sachsen, dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden, dem Lenkungsausschuss zur Bekämpfung häuslicher Gewalt und dem Weißen Ring e.V.
Eintritt: 3€, Schüler und Studenten sowie Inhaber der Museumsjahreskarte Eintritt frei
Im Anschluss an die letzte Vorlesung am Donnerstag, den 6. Oktober 2011, die sich mit Musik beschäftigt (Peer Abilgaard, Köln) und auch ein Konzert bietet (Isang Enders, Andreas Hering) wird eine Fachtagung zum Thema „Trauma und Ressourcen. Was schützt, was stärkt, was heilt?“ ebenfalls im Hygienemuseum stattfinden.
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.
Sateliten-Workshops zur „Beziehungsgestaltung bei Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen“ mit Ulrich Sachsse (Göttingen) am 21. September 2011 und zu „Verstehen, aber nicht einverstanden sein – Bedeutung von Gewalt in zwischenmenschlichen Kontakten“ mit Rita Steffes-enn (Darmstadt) am 28. September runden diese Reihe ab. Am 8. Oktober kann man sich in einem Work-Shop der Psychohygiene und der „Ressourcenarbeit mit Zapchen“ widmen (Veronika Engl Bielefeld).
Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.
Thema: “Trauma und Ressourcen – Was schützt, was stärkt, was heilt?”
Datum: 7. Oktober 2011
Ort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Großer Saal (Lingnerplatz 1, 01069 Dresden)
Weitere ausführliche Informationen, sowie Angaben zu den Referenten und Workshops finden sie auf der Seite der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Dresden. Hier
Am 12. Oktober lädt die DIK zum Fachtag mit dem Titel "Die vergessenen Kinder. Spannungsfeld zwischen Gewaltschutz und Umgangs- und Sorgerecht in Fällen häuslicher Gewalt" ein. Der Fachtag findet von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr im Kulturrathaus statt.
Die DIK (Dresdner Interventions- und Koordinierungsstelle zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt/Gewalt im sozialen Nahraum) ist ein Projekt des Frauenschutzhaus Dresden e.V.
Weitere Informationen finden Sie hier.
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